PIM SOFTWARE VERGLEICH

LICHT INS DUNKLE BRINGEN!

4 PIM SOFTWARE Systeme im Vergleich

PIM Software Vergleich

Bei der PIM Software gibt es immer den Spagat zwischen hoher Funktionalität und userfreundlicher Anwendung. Vor allem Anwender, die nicht regelmäßig mit einem Softwaresystem arbeiten bzw. die nicht so geübt sind, wollen eine möglichst einfach zu bedienende Oberfläche. Dieser Spagat gelingt Contentserv.

Über ein konfigurierbares Dashboard werden die wichtigsten Informationen und Aufgaben auf einen Blick dargestellt. Bei Recherchen zu einem Produkt werden alle Informationen On-the-Fly gesammelt und in einem HTML-Dokument, das auch als PDF ausgegeben werden kann, zusammengefasst. Diese Funktion wird auch häufig eingesetzt, wenn es darum geht Produktdaten abzustimmen. Die Daten sind dann im Layout und somit im Kontext dargestellt.

Für die Printausleitung ist es möglich, die führenden Dynamic Publishing-Anbieter anzubinden. Besonders Comet von Werk II ist inzwischen so tief integriert, dass komplexe Funktionen in Comet durch einfachere Anwendungen in Contentserv ersetzt werden können. Zum Beispiel können Tabellen in Contentserv ausgabeneutral vorkonfiguriert und anschließend in die Printtemplates übernommen werden.

Contentserv wird mit einer laufend aktualisierten und stabilen Objekt-orientierten API in den unterschiedlichsten Ausprägungen (je nach Modul und Anforderungen) ausgeliefert. Daneben gibt es eine Vielzahl an Konnektoren, mit denen vor- und nachgelagerte Systeme standardisiert eingebunden werden können.

Contentserv ist seit 2001 am Markt und gehört mit mehr als 300 Mitarbeitern zu den großen Anbietern. Der Fokus bei Contentserv lag schon immer auf PIM. Mit den Kundenanforderungen in den letzten 15 Jahren ist die Lösung sowohl in der Tiefe (Funktionsumfang) als auch in der Bandbreite gewachsen. Ergänzende Module sind heute u.a. MAM-Portal, TMS, w2p und Brand. Deshalb versteht sich Contentserv auch als Enterprise Marketing Management-System.

Contentserv bedient die PIM-Kernfunktionen, es bietet aber das Potenzial, auch angrenzende Marketingbereiche mit abzudecken. Daneben zeichnet Contentserv seine Anwenderfreundlichkeit aus. Die Lösung ist für den Einsatz im internationalen Umfeld sehr gut geeignet.

Neben der Produktdatenverwaltung und unterschiedlichen Ausleitungsvarianten u.a. mit MAM, Workflow und TMS gibt es auch ergänzende Module. Die sind allerdings ausschließlich darauf ausgerichtet, die PIM-Funktionen zu unterstützen. Erwartungen an ein MAM-Portal, das zum Beispiel Vertriebsniederlassungen auch für andere Anwendungsfälle nach Bilder oder Videos recherchieren, können nicht erfüllt werden. Dahingegen ist Crossbase im PIM-Kernbereich so ausgereift, dass auch komplexe Use Cases abgebildet werden können.

Als optionales Modul bietet Crossbase zum Beispiel eine Vielzahl an Formaten an, um elektronische Kataloge auf Knopfdruck zu erstellen. Out-of-the-Box ist man in der Lage, seine Produktdaten Großhändlern, Portalen oder Kunden zur Verfügung zu stellen.

Für die Printausleitung wird ein selbstentwickeltes Modul auf Basis des Adobe Indesign-Servers verwendet. Das verspricht eine hohe Integrationstiefe und eine sehr gute Interaktion zwischen Layout und Datenbank, wenn zum Beispiel Texte oder Übersetzungen kontrolliert werden sollen. Zudem macht es die Lösung auch preislich attraktiv. Allerdings ist für komplexe Print-Use-Cases keine Anbindung von spezialisierten Dynamic Pulishing-Tools vorgesehen. Das Translation Management bietet ebenfalls alle notwendigen Features für internationale Publikationen.

Im Gegensatz zu vielen Herstellern die mit Implementierungspartnern arbeiten, erfolgen bei Crossbase Anwendungsberatung, Implementierung und Support mit direkten Ansprechpartnern aus einer Hand. Ausgehend von den Listenpreisen hat Crossbase eine moderate Preispolitik, die sie auch bei zusätzlichen Modulen gewähren.

Mit Hilfe des API-Servers können Fremdsysteme wie z. B. Websites, Shopsysteme, Portale und ERP-Systeme direkt auf alle Daten in der crossbase-Datenbank zugreifen.

Crossbase ist ein inhabergeführtes Unternehmen, das kontinuierlich wächst. Es gehört mit rund 50 Mitarbeitern zu den mittelgroßen Anbietern. Der klare Fokus liegt auf den PIM-Kernfunktionen und adressiert damit Industrie- und Handelsunternehmen in den Märkten DACH, Frankreich und Benelux.

Crossbase ist geeignet, wenn die Einsatzbereiche klar umrissenen sind und man sich auf die PIM-Kernfunktionen konzentrieren will. Es ist vor allem geeignet für Anwender im professionellen Umfeld. Die moderate Preispolitik ist ebenfalls hervorzuheben. Die Lösung ist für den Einsatz im internationalen Umfeld gut geeignet.

Die Lösung hat sich von einem Redaktionssystem mit MAM-/DAM-, MRM-, TMS-, Brand- und w2p-Modulen zu einem Anbieter weiterentwickelt, der auch die strukturelle Verwaltung von Produktdaten ermöglicht. Censhare zeichnet sich durch ein intuitives Frontend aus, das seit der Version 5 durchgängig mit HTML 5 und Java Script umgesetzt ist. So können zum Beispiel bei Recherchen schnell und übersichtlich alle Information rund um ein Produkt angezeigt werden.

Heute setzt Censhare auf eine semantische Datenbank-Technologie, die es ihnen erlaubt, hoch-personalisierte Inhalte schnell und im gewünschten Kontext ausliefern kann. Die Informationen werden nicht über eine relationale Datenbank verwaltet, sondern objektorientiert, was eine hohe Performance ermöglicht.

Diese Art der Datenverwaltung grenzt Censhare von anderen Lösungen ab. Allerdings ist es dafür notwendig, eine andere Logik bei der Erstellung der Datenstrukturen anzuwenden, die nicht mehr durch eine hierarchisch orientierte Denkweise geprägt ist.

Censhare verfügt über unterschiedliche Schnittstellen und APIs zur Kommunikation mit externen Systemen und zur Erweiterung des eigenen Funktionsumfangs. Dazu zählen REST-API, JavaScript-API, Java-API sowie XML und JSON Importe und Exporte mit Datenmapping und Datentransformation.

In der Printausleitung hat Censhare seither auf eine eigene Lösung verlassen, die bei komplexeren Fragestellungen an Grenzen kam. Um diese Lücke zu schließen, wurde im August 2018 eine strategische Partnerschaft mit dem Dynamic Publishing Primus Werk II geschlossen.

Gestartet als Redaktionssystem fokussierte sich Censhare zunächst auf die Medien- und Verlagsbranche. Schon vor 10 Jahren lag die Stärke darin, Inhalte bis auf die Mikroebene zu verwalten. Dadurch war eine hohe Flexibilität und die Ausgabe der Contents in unterschiedliche Medienkanäle gewährleistet.

Mit seiner sehr großen Bandbreite ist Censhare im positiven Sinne eine eierlegende Wollmilchsau mit einer guten Usability. Wenn es im hochkomplexe und eher spezialisierte PIM-Anforderungen geht, wird man bei etablierten PIM-Herstellern besser aufgehoben sein. Die Lösung ist für den Einsatz im internationalen Umfeld sehr gut geeignet.

Eine Anbindung von ERP-Systemen an das PIM System von Perfion ist möglich. Mithilfe einer unkomplizierten API können Sie über einen Webdienst in Echtzeit nach allen Informationen suchen und diese abrufen. Auf diese Weise lassen sich benutzerdefinierte Anwendungen mit erweiterten Funktionen erstellen, oder Anwendungen, in denen Informationen zu jedem denkbaren Zweck wiederverwendet werden. Für Microsoft Dynamics gibt es bereits eine 100 % Integration.

Mehrsprachige Publikationen können ausgeleitet werden, ein integriertes Übersetzungsmanagement gibt es allerdings nicht. Mit der integrierten Katalogmanagementfunktion ist das Erstellen und Organisieren der Kataloge möglich. Dabei ist es möglich, die Kontrolle über die Sortierung und das Layout aller einzelnen Katalogbereiche und Produktartikel zu übernehmen.

Printausleitungen sind ebenfalls möglich. Sie können direkt in der Adobe InDesign-Anwendung über ein einfach zu nutzendes Plug-In auf alle Daten und Bilder eines mit Perfion organisierten Projekts zugreifen. Konnektoren zu Dynamic Publishing Lösung gibt es ebenfalls.

Perfion ist ein dänischer Hersteller, der schon lange im deutschen Markt agiert. Die Stärke von Perfion liegt in der Ausleitung von digitalen Kanälen. So lässt Perfion sich komplett mit jeder E-Commerce- und Web CMS-Plattform einbinden. Für Sana Commerce, OXID eSales und Shopify bestehen zum Beispiel native Integrationen.

Perfion bietet ein klar abgegrenztes Spektrum und ist besonders geeignet als Basis für e-Commerce-Anwendungen oder für die Ausleitung von elektronischen Kataloge. Printanwendungen können ebenfalls ausgeleitet werden. Der Einsatz dieser Lösung im internationalen Umfeld ist möglich.

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