Wie Sie das richtige PIM System finden – eine Anleitung Teil 2

Im ersten Teil dieser Reihe zum Thema „Wie Sie das richtige PIM System finden“, haben wir die ersten Schritte in der Auswahl eines PIM Systems beleuchtet und haben uns den Themen gewidmet, die intern geklärt werden müssen, BEVOR es konkreter wird. In diesem Teil soll es um die Erfüllung von Standard-Kriterien wie Usability, Workflows und der Verknüpfung von Content & Commerce gehen. 

USABILITY & DASHBOARD

WORKFLOWS

PERSONALISIERTER CONTENT

Achten Sie bei der Auswahl eines PIM Systems auf die Usability der Lösung. Die Tools mit den besten technischen Spezifikationen sind nämlich nicht immer auch diejenigen mit der attraktivsten Benutzeroberfläche. Diese ist aber ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz des Systems. Schließlich sollen auch nichttechnische Teams effizient damit arbeiten können. Lassen Sie sich die PIM Systeme in Ihrer Shortlist daher nicht nur demonstrieren, sondern testen Sie diese auch selbst. Moderne PIM Systeme sind in der Lage, kritische Punkte auf einem Dashboard übersichtlich zusammenzufassen und zu visualisieren. So kann der User sie auf einen Blick erfassen. Dieses Dashboard sollte individuell konfigurierbar sein.

Bei Unternehmen mit breitem Sortiment oder wenn viele Personen involviert sind, ist es wichtig, dass ein PIM System Workflows unterstützt. Dadurch kann eine gute Datenqualität sichergestellt werden. Demzufolge bietet die ideale PIM Lösung die Möglichkeit, Workflows selbst zu konfigurieren. So kann z.B. ein Fotograf Produktfotos direkt ins PIM System laden und mit den Artikeln verknüpfen kann. Der Category Manager erhält dann automatisch eine Meldung, um diese zu kontrollieren und freizugeben.

Heute kommt es darauf an, Kunden möglichst individuell anzusprechen, mit Inhalten, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Als Antwort auf diesen Trend bieten einige PIM Systeme demzufolge die Möglichkeit, Personas zu hinterlegen. So können dann die Produkte für unterschiedliche Personas mit unterschiedlichen Beschreibungen oder Bildern gepflegt werden. Wenn in Ihren Marketingzielen die Content-Personalisierung eine wichtige Rolle spielt, sollten Sie das auch bei der Auswahl eines PIM Systems berücksichtigen.

WEITERE SCHRITTE

CONTENT & COMMERCE

In Online-Shops werden Produkte heute oft zusammen mit passendem redaktionellen Content (z.B. Anleitungen und Tipps zu einem Thema) angezeigt. Ein PIM System sollte daher die Verlinkung von Content und Produktinformationen unterstützen.

FLEXIBILITÄT

Technologien und Märkte verändern sich schnell; dem müssen auch die PIM Systeme Rechnung tragen und ständig weiterentwickelt werden. Bringt ein Hersteller häufig neue Releases, können Sie davon ausgehen, dass er seine Lösung auch in Zukunft an neue Anforderungen anpassen wird.

LAST BUT NOT LEAST: ARBEITEN SIE MIT EINEM ERFAHRENEN IMPLEMENTIERUNGSPARTNER

Nach der Auswahl eines PIM Systems benötigt das Unternehmen auch einen Partner für die Umsetzung. Dieser Implementierungspartner kann der PIM Hersteller selbst sein oder – dessen ungeachtet – eine spezialisierte Agentur. Bei der Auswahl sollten Sie folgende Kriterien berücksichtigen: Welche Erfahrung bringt der Dienstleister im Bereich PIM Projekte mit? Wie gut kennt er sich mit dem konkreten System aus? Besteht eine Partnerschaft mit dem Software-Hersteller? Sie können wertvolle Zeit und Kosten sparen, wenn Sie bei der PIM Einführung auf die Unterstützung eines erfahrenen Implementierungspartners zählen können.

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